Ruth Weiss

Ruth Weiss wurde 1924 als Kind jüdischer Eltern in Fürth bei Nürnberg geboren. 1936 emigrierte die Familie nach Südafrika, wo Ruth Weiss lange Jahre als Wirtschaftsjournalistin arbeitete. Mit einer Reihe der politischen Führer der Unabhängigkeits- und Befreiungsbewegungen ist sie gut bekannt. Sie arbeitete als Journalistin in England, Deutschalnd und Zimbabwe und widmete sich in den 90ern ausschließlich dem Schreiben von Kinder- und Sachbüchern. Seit ihrem Ruhestand schreibt sie auch Romane. Heute lebt die Autorin mehrerer preisgekrönter Bücher in Deutschland.
 
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Ruth Weiss' Buch »Meine Schwester Sara« ist ein Plädoyer gegen Rassismus und wird oft zur Prüfungslektüre in Schulen gewählt.

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21. Juli 2010
Ruth Weiss ist Namenspatronin für Realschule

Am Montag, den 19. Juli 2010, wurde der Staatlichen Realschule für Mädchen Aschaffenburg in einem feierlichen Festakt der Name Ruth-Weiss-Realschule verliehen. Die Laudatio hielt Denis Goldberg aus Kapstadt, der dafür die Einladung zur Geburtstagsfeier seines langjährigen Wegbegleiters Nelson Mandela ausschlug.

 

Ruth Weiss wurde 1924 als Kind jüdischer Eltern in Fürth geboren, ihrem Onkel gehörte bis zur "Arisierung" das Kaufhaus Löwenthal in Aschaffenburg. Nach der Emigration wuchs Ruth Weiss in Südafrika auf, erlebte dort die Apartheid und die Unabhängigkeitsbestrebungen. Ihre Erlebnisse hat sie als Journalistin und Schriftstellerin in zahlreichen Beiträgen und Büchern verarbeitet. Sie lebt heute wieder im Münsterland. »Die Schulgemeinschaft hat sich entschieden, eine Frau zu ehren, die sich durch ihre politische und soziale Arbeit in hohem Maße ausgezeichnet hat - und die mit ihrer ganzen Persönlichkeit, insbesondere ihrer Geradlinigkeit und Authentizität, auch heutigen Schülerinnen und Schülern ein wertvolles Vorbild, ja eine Identifikationsfigur sein kann.« Dr. Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus