Anas Geschichte
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Jenna Bush
Anas Geschichte
Ein Stück Hoffnung
Aus ihrer Arbeit bei UNICEF
Mit Fotos von Mia Baxter
Reihe Hanser
Aus dem Englischen von Christa Broermann
296 Seiten

ISBN 978-3-423-62372-8
Euro
SFR 15,90

Ab 12
2. Auflage, Juni 2009
Jenna Bush

Anas Geschichte

Ein Stück Hoffnung

»Ich habe eine Gruppe besucht, zu der Frauen und Kinder gehörten, die mit HIV/AIDS leben. Am Ende der Veranstaltung stellte sich Ana, eine siebzehnjährige Mutter, vor die Gruppe und sagte: ›Wir sterben nicht an AIDS, wir leben damit.‹ Sie blickte hinunter auf ihre kleine Tochter, die rittlings auf ihrer Hüfte saß, und schloss: ›Wir sind Überlebende.‹
Dieses Buch beruht auf Anas Erzählungen über ihre Kindheit und Jugend. Es ist ein Mosaik ihres Lebens, um ein Bild von ihrer Vergangenheit und einen Rahmen für ihre Zukunft zu entwerfen. Anas Geschichte zeugt von Überlebenswillen, Stärke und Widerstandsfähigkeit.«
Jenna Bush

Jenna Bush beschreibt weit mehr als ein Einzelschicksal. Ana steht für Millionen von Kindern und Jugendlichen in Not. Die junge Frau gibt dem Elend ein Gesicht: Laut UNICEF leben weltweit 2,1 Millionen Kinder mit HIV/AIDS. Millionen mehr leiden an Misshandlungen, Missbrauch, Armut und Vernachlässigung. Und nicht nur irgendwo, weit weg von uns, sondern direkt vor unserer Haustür.

Nr. 1 auf der New York Times Bestsellerliste

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2009 (Preis der Jugendjury)
Aus der Begründung der Jugendjury:
»Die siebzehnjährige Ana lebt mit HIV/Aids in Lateinamerika und liebt ihre kleine Tochter Beatriz über alles. Eigentlich müsste sie am Leben verzweifeln: Die Eltern früh verloren, eine prügelnde Großmutter und Ernesto, der sie und ihre jüngere Schwester Isabel missbraucht. Arm und vernachlässigt schöpft sie jedoch immer wieder neuen Mut. Sie lernt gut in der Schule und nimmt täglich brav ihre Medikamente ein, die ihre HIV-Infektion in Schach halten und Aids verhindern sollen. Berto, ihre große Liebe und Beatriz' Vater, wird durch seine Aids-Erkrankung immer schwächer. So kommt es, dass Ana ihre Tochter alleine großziehen muss.
Der Autorin Jenna Bush ist ein besonderes Buch über ihre Arbeit bei UNICEF gelungen. In ihrer erzählenden und zugleich sachlichen Sprache gelingt es ihr, Jungen und Mädchen Mut zu machen, dass es auch in schwierigsten Situationen immer noch "ein Stück Hoffnung" gibt. Im Anhang informiert sie über HIV/Aids, Missbrauch, Misshandlung, Armut und Diskriminierung. Und was man tun kann, wenn man selbst Hilfe braucht.«

 
Jenna Bush
Autorenporträt

Jenna Bush, Tochter des ehemaligen amerikanischen Präsidenten George W. Bush und seiner Frau Laura, studierte Englisch an der...

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Illustratorenporträt
Mia Baxter studierte an der University of Texas Fotografie. Sie arbeitete in New York als freue Fotografin, bevor sie für UNICEF nach...
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Anas Geschichte - Ein Stück Hoffnung
Website Special
Anas Geschichte - Ein Stück Hoffnung

›Anas Geschichte‹ ist die Lebensgeschichte eines 17-jährigen Mädchens, das an AIDS erkrankt ist. Aufgezeichnet von Jenna Bush. Mehr ...

Ansehen
Antje Weber, Süddeut­­schen­­ Zeitun­­g
Antje Weber, Süddeut­­schen­­ Zeitun­­g, 09.03.2009
»Jenna Bushs Aufzeichnungen sind trotz des schwergewichtigen Themas sehr leicht lesbar; verfasst in klarer, schnörkelloser Sprache mit vielen Dialogen, ergänzt durch zahlreiche Fotos. Keine Frage bleibt offen, denn am Ende widmen sich eigene Kapitel den Themen HIV/Aids und Missbrauch, sogar Diskussionsfragen werden mitgeliefert: eine ideale Schullektüre also. Und so wünscht man diesem Buch viele junge Leser - damit Mädchen wie Ana tatsächlich Grund zur Hoffnung haben.«
3sat, 23.09.2008
»... eine Geschichte, die es wert ist, erzählt und gelesen zu werden. ... Begleitet wurde Jenna Bush von ihrer besten Freundin, der jungen Fotografin Mia Baxter. Sie hat auch die Bilder für Jennas Buch gemacht - eine stimmungsvolle Bestandsaufnahme und Ergänzung, jedoch ohne Verklärung oder Beschönigung der Realität. Alexander W. Rauscher für Kulturzeit«
Gisela Esser, Die Rheinpfalz, 04.08.2009
»›Anas Geschichte. Ein Stück Hoffnung‹ zeugt von Überlebenswillen, Stärke und Widerstandsfähigkeit.«
Neue Welt für die Frau, 12.11.2008
»Jenna Bush ist mit ›Anas Geschichte‹ ein starkes Buch ohne Schnörkel gelungen, das absolut empfehlenswert ist. Alle Nettoeinnahmen der Autorin aus diesem Buch kommen dem U.S. Fund for UNICEF zugute.«
Buchhändler heute, Oktober 2008
»Jenna Bush, Tochter des amtierenden US-Präsidenten, beeindruckt mit dieser Einsicht in das Leben jenseits des Wohlstands – sie war für UNICEF in Lateinamerika und der Karibik.«
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW
»Ein wertvoller Beitrag zum Thema Aufklärungsarbeit! ... Da die Anliegen offen, sympathisch und engagiert vorgetragen werden, können die LeserInnen sie sicher gerne annehmen (vermutlich eher als "elterliche" Vorgaben zur selben Thematik). Nachdrücklich empfohlen ab ca. 12/13 Jahren - bis ins Erwachsenenalter!«
Zürcher Unterländer
»Ein starkes, mutiges und schnörkelloses Buch, das man unbedingt lesen sollte.«
Buchmarkt, September 2008
» ... berührend, ohne kitschig zu werden. Eine Geschichte, die auch deutschen Jugendlichen vermittelt, was es heißt, in einer Situation aufzuwachsen, in der es keinerlei Sicherheiten gibt, weder emotional noch finanziell. Ein Titel, der mehr zeigt als die Tatsache, dass das Thema HIV noch längst keines von gestern ist.«
Foreign Affairs
»›Anas Geschichte‹ verbindet Nächstenliebe, mitfühlenden Feminismus und Psychologie zu einem bewegenden und effektiven Weckruf.«
Leena Westhoeven, Eselsohr, November 2008
»Nicht zuletzt Jenna Bushs Name und Status werden nicht unerheblich dazu beitragen, dass den Betroffenen Aufmerksamkeit widerfährt. Wollen wir hoffen, dass sie der Geschichte weiterhin Flügel verleihen, die sie in Räume und Köpfe tragen, die ihr sonst eher verschlossen geblieben wären. Verdient hat sie es in jedem Fall. Anas Geschichte hat ein Happy End und hat doch keines. Denn Ana ist erst 17 und ihre Geschichte geht weiter – und für AIDS gibt es noch immer kein Heilmittel…«