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Reihe Hanser
Übersetzt von Vera Loos und Naomi Nir-Bleimling
448 Seiten
Ab 13
ISBN 978-3-423-62028-4
5. Auflage, August 2010
- David Grossman
Zickzackkind
»Packender als in diesem Buch kann man über das Ende der Kindheit kaum fabulieren.« Spiegel Spezial
Nono wird in ein paar Tagen dreizehn. Ein besonderes Datum, denn dann feiert er Bar Mizwa, seinen Eintritt in die jüdische Glaubensgemeinschaft. Doch bevor das große Fest stattfinden kann, sitzt Nono allein im Zug von Jerusalem nach Haifa. Sein Onkel erwartet ihn, um Nono die letzten Anweisungen für das große Fest zu geben.
Aber es kommt alles anders. Auf der Fahrt steigen zwei Männer in sein Abteil: Sie sind an den Händen aneinandergefesselt, nach Nonos Beobachtungen ein Sträfling und sein Wächter. Doch warum benehmen sich die beiden nur so komisch?
Nono schwitzt Blut und Wasser. So plötzlich, wie die beiden erschienen sind, verschwinden sie auch wieder. Auf den Sitzen haben sie einen Brief hinterlassen, der an Nono gerichtet ist. Gleich zwei Absender gibt es: Nonos Vater und seine Frau, mit der er zusammen lebt. »Begib Dich unverzüglich in das dritte Abteil des Waggons. Dort wirst Du eine Person antreffen, die Dich erwartet. Nur Dich, Dich allein! Wir geben nicht preis, ob es sich um Mann oder Frau handelt, jung oder alt«, lautet die Nachricht.
Ein Abenteuerspiel! Doch Nono entscheidet sich für die falsche Person: Felix Glick. Und damit beginnt ein viel größeres Abenteuer. Von einer Zugentführung bis hin zur Flucht vor der Polizei. Je mehr Nonos Vater, der Polizist ist, die beiden einkreist, desto mehr erfährt Nono über seine Geschichte. Felix Glick ist sein Großvater, ein Hochstapler und war eng mit Nonos verstorbener Mutter befreundet. Das Spiel des Vaters gerät aus den Fugen. Aber Nono lernt, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen.-
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11. Juni 2010Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für David GrossmanDer vielseitige israelische Schriftsteller ist als Autor von Kinder- und Jugendbüchern, Romanen und Essays bekannt geworden. Mit seinen kritischen Äußerungen zum Nahostkonflikt ist Grossman als linksgerichteter Friedensaktivist hervorgetreten. Im August 2006 forderte er gemeinsam mit Abraham B. Jehoshua und Amos Oz von Israels Regierungschef Ehud Olmert ein sofortiges Ende der Kämpfe im Libanon. Wenige Tage später, am 12. August 2006, starb Grossmans zweiter Sohn Uri im Südlibanon, als sein Panzer von einer Panzerabwehrrakete getroffen wurde. Heute lebt David Grossman in Mevaseret Zion, einem Vorort Jerusalems. Er ist verheiratet und Vater dreier Kinder.



















