Das viktorianische London

Die Metropole im 19. Jahrhundert - ein atmosphärischer Streifzug ...

Wie ein dichter Schleier hängt der Dunst von Abfall und Krankheit über der Stadt. Die Themse ist ein brauner, stinkender Strom. Es ist laut. Dreck und Unrat lagern auf den Straßen. An den Straßenrändern betteln die Ausgestoßenen nach ein bisschen Leben und leichte Mädchen versuchen, ihre Familien vor dem Hungertod zu bewahren.
Die Rede ist von London im viktorianischen Zeitalter, Ende des 19. Jahrhunderts. Es ist keine glänzende Metropole, in der man angenehm leben kann. Wer nicht gerade wohlhabend ist, für den bedeutet jeder Tag ein Kampf ums Überleben. Oftmals wissen sich die Kinder kranker oder verstorbener Eltern nicht anders zu helfen, als die Situation durch Prostitution, Betteln oder Stehlen um ein Minimum zu verbessern.
 
Nicht anders ergeht es der jungen Mary Quinn, die schon sehr früh ihren Vater verlor und seitdem mit ihrer Mutter in ärmsten Verhältnissen lebt. Als auch noch ihre Mutter stirbt, bleibt Mary nichts anderes übrig, als sich in Jungenkleidern mit Diebstählen durchzuschlagen. Sie ahnt nicht, dass ihr ihr dadurch erworbenes Geschick und ihre Beobachtungsgabe später noch sehr helfen werden.
 
 
 

Wissenswertes

Du findest das Thema rund um das viktorianische London total spannend und möchtest gerne mehr darüber erfahren?

Dann bist du hier genau richtig!
Finde mehr über damalige Sitten und Gebräuche auf der Homepage der Autorin heraus!