Chandas Krieg von Allan Stratton
Allan Stratton
Chandas Krieg
Schicksal Kindersoldat - Chandas Krieg

›Chandas Krieg‹ ist der Folgeroman von ›Worüber keiner spricht‹ - und wieder steht Chanda im Mittelpunkt des Geschehens. 

Seit ihre Mutter an Aids gestorben ist, muss Chanda ihre beiden Geschwister Iris und Soly allein versorgen. Um einen alten Familienstreit zu beenden, fahren sie gemeinsam zu Verwandten aufs Land. Nur unweit von ihnen, jenseits der Grenze, tobt ein Bürgerkrieg. Geführt von dem brutalen General Mandiki plündern Rebellen Dörfer und zwingen Kinder als Soldaten in ihre Reihen. Noch fühlen Chanda und ihre Familie sich sicher. Doch dann geschieht das Undenkbare. Die Rebellen überfallen das Dorf und verschleppen Iris und Soly ...

 

Auszug aus ›Chandas Krieg‹ lesen:
»Meine Soldaten weinen nicht«, warnt Mandiki. 

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Info

Eine exakte Anzahl der Kindersoldaten, die in verschiedenen Ländern dieser Erde kämpfen, kann man nicht nennen. Dazu sind die Konflikte zu unübersichtlich, zu wechselhaft und finden oft in entlegenen Gebieten statt.

 

Die Zahlen im "Weltbericht Kindersoldaten 2004" der Unicef sprechen von etwa 300.000 Kindern, die dieses Schicksal teilen. Trotz internationaler Ächtung werden Kinder weiterhin in zahlreichen Ländern - viele davon auf dem afrikanischen Kontinent - als Soldaten rekrutiert. Teils ist es die Hoffnung, dem Hunger und einem instabilen Umfeld zu entgehen, die Kinder in die Arme von Rebellen-Gruppen oder staatlichem Militär treibt. In vielen Fällen werden Kinder jedoch nicht freiwillig zu Soldaten, sondern sie werden gewaltsam verschleppt und dazu gezwungen.

Allan Stratton
Allan Stratton
Zur Entstehung des Buchs ›Chandas Krieg‹

»In den letzten Jahren waren die Figuren dieses Romans immer um mich. Ich bangte um sie, war entsetzt und erschüttert...«

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