
- Die Magie der Natur
»Ich habe viele Lieblingsbäume, aber einen ganz besonderen Baum in England, der mir sehr viel bedeutet. Nach Abschluss meines Studiums in den Vereinigten Staaten war ich sehr froh, ein Stipendium für die Universität von Oxford in England zu erhalten. Sobald ich in Oxford angekommen war, habe ich mich zu einem langen Lauf in den Hügeln außerhalb der Stadt aufgemacht. Am höchsten Hügel, am Rande eines Feldes, entdeckte ich eine gewaltige englische Eiche. Sie war über 300 Jahre alt, hatte in sich verschlungene Wurzeln, einen gewaltigen Stamm und zwei ausladende Äste, die sich wie die Arme eines mächtigen Zauberers ausstreckten. Deshalb nannte ich den Baum ›Merlins Baum‹. Oft lief ich dorthin und saß in seinem Schatten, lesend, schreibend oder einfach nur träumend. Es war ein Ort, der dem Zauberer Merlin wirklich gefallen würde. Aber natürlich hatte ich damals noch keine Ahnung, dass ich Jahre später ein Schriftsteller sein und ein paar neue Geschichten über Merlin erzählen würde.
Eine große Überraschung folgte: Als ich mit meiner Trilogie ›Der Zauber von Avalon‹ anfing – einer Geschichte über die magische Welt innerhalb eines Baumes – wurde mir klar, dass das Avalon, das ich mir in meiner Fantasie vorstellte, genau wie die alte englische Eiche aussah! Wenn Sie sich meine selbst gezeichneten Karten von Avalon ansehen, das Wurzelreich, die darin verborgenen Geheimnisse, die Äste, die sich hinauf zu den Sternen winden – werden Sie erkennen, dass Avalon wie eine uralte Eiche aussieht.«
T.A. Barron













